Was steuert die mikrobielle Vielfalt in österreichischen Ackerböden?

Abstract ID: 3.116
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Urban, A. (1)
Jäggle, J. (2); Bernardini, L. G. (2); Weinrich, F. (2); Bruhn, N. (4); Smit, E. (3); Schneider, M. (2); Tanner, M. (1); Bodner, G. (1); Keiblinger, K. (2); and Rosinger, C. (1)
(1) Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Institut für Pflanzenau, Department für Agrarwissenschaften, Gregor-Mendel-Straße 33 33, 1180 Vienna, Austria
(2) Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Institut für Bodenforschung, Gregor-Mendel-Straße 33 33, 1180 Vienna, Austria
(3) Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Institut für Geomatik, Gregor-Mendel-Straße 33 33, 1180 Vienna, Austria
(4) Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Vienna, Austria
How to cite: Urban, A.; Jäggle, J.; Bernardini, L. G.; Weinrich, F.; Bruhn, N.; Smit, E.; Schneider, M.; Tanner, M.; Bodner, G.; Keiblinger, K.; and Rosinger, C.: Was steuert die mikrobielle Vielfalt in österreichischen Ackerböden?, #TDB27-3.116
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Keywords: Ackerbau, Bodenmikrobiologie, Bodenbiologie, Physik, Chemie, Remote Sensing, Metabarcoding
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Keywords: Ackerbau, Bodenmikrobiologie, Bodenbiologie, Physik, Chemie, Remote Sensing, Metabarcoding
Abstract
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Bodenmikroorganismen spielen eine zentrale Rolle für die Funktion und Fruchtbarkeit von Ackerböden. Die Zusammensetzung mikrobieller Gemeinschaften wird dabei von einem komplexen Zusammenspiel aus pedoklimatischen Gegebenheiten, Vegetation und Bewirtschaftung bestimmt. Welche dieser Faktoren den größten Einfluss auf Bakterien- und Pilzgemeinschaften in österreichischen Ackerböden haben, ist jedoch noch weitgehend unklar.

In dieser Studie untersuchen wir Böden von 100  Ackerstandorten in den wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen Österreichs. Dabei vergleichen wir unterschiedlich intensiv bewirtschaftete Ackerbausysteme unter Berücksichtigung unterschiedlicher pedoklimatischer Bedingungen. Mithilfe von Illumina NextSeq-Sequenzierung analysieren wir die Zusammensetzung der Bakterien und Pilzgemeinschaften. Diese mikrobiologischen Daten verknüpfen wir mit Fernerkundungsdaten zur Vegetation sowie pedoklimatischen Parametern.

Unser Ziel ist es, die wichtigsten Treiber der mikrobiellen Gemeinschaftsstruktur zu identifizieren: Ist das Bodenmikrobiom vor allem durch übergeordnetes Klima und Vegetation geprägt, oder bestimmen lokale Bodeneigenschaften die Gemeinschaft? Welchen Einfluss haben landwirtschaftliche Praktiken? Welche mikrobiellen Gruppen interagieren besonders stark mit bestimmten Bodenbedingungen? Und wie gut lässt sich anhand der mikrobiellen Gemeinschaft auf die Grundeigenschaften eines Bodens schließen?

Die Ergebnisse zeigen, welche Faktoren die mikrobielle Biodiversität österreichischer Ackerböden maßgeblich strukturieren und liefern damit neue Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Bodenmikroorganismen.

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