Habitatvernetzung durch Trittsteinbiotope: Modellierung des aktuellen und zukünftigen Biodiversitätspotentials in Waldlandschaften

Abstract ID: 3.127
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Pucher, C. (1)
Lapin, K. (2); Geisreiter, M. B. (1); Amon, C. (2); Hoffmann, J. (2); and Meunier, A. K. (2)
(1) Universität für Bodenkultur Wien, Institute of Silviculture, Department für Ökosystemmanagement, Klima und Biodiversität, Peter-Jordan-Straße 82/II, 1190 Wien, Österreich
(2) Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz, Bundesforschungszentrum für Wald (BFW)
How to cite: Pucher, C.; Lapin, K.; Geisreiter, M. B.; Amon, C.; Hoffmann, J.; and Meunier, A. K.: Habitatvernetzung durch Trittsteinbiotope: Modellierung des aktuellen und zukünftigen Biodiversitätspotentials in Waldlandschaften, #TDB27-3.127
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Keywords: Trittsteinbiotope, Biodiversität, Habitatvernetzung, Indikatoren, Modellierung
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Keywords: Trittsteinbiotope, Biodiversität, Habitatvernetzung, Indikatoren, Modellierung
Abstract
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Trittsteinbiotope sind kleine Waldflächen mit hoher ökologischer Bedeutung, die Arten Lebensraum, Nahrung und Schutz bieten. In den von Klimawandel und Fragmentierung betroffenen alpinen Waldlandschaften erfüllen sie die essenzielle Funktion der Vernetzung von Lebensräumen zur Förderung der Resilienz und Sicherung der ökologischen Konnektivität und sind damit ein wichtiger Beitrag zu Erreichung der Ziele der EU-Wiederherstellungsverordnung.

Eine zentrale Frage ist, inwiefern Trittsteinbiotopflächen ihre Funktion derzeit und in Zukunft erfüllen können, was vor allem an der möglichst mannigfaltigen und kontinuierlichen Bereitstellung von Habitaten und deren Vernetzung in der Landschaft abhängt. Um diese Frage zu beantworten, werden im Projekt ConnectHabitat mit Hilfe des Index of Biodiversity Potential (IBP) sowohl das aktuelle als auch das zukünftige Biodiversitätspotential von bereits bestehenden Trittsteinbiotopen analysiert. Der IBP ist ein in Europa etablierter Biodiversitätsindex, der sich aus 10 Biodiversitätsindikatoren zusammensetzt. Dieser wird für die Trittsteinbiotopsflächen bestimmt und mit dem tatsächlich beobachteten Artenvorkommen verglichen. In einem weiteren Schritt wird das statistische Einzelbaummodell MOSES verwendet, um die Entwicklung von Einzelbäumen und der daraus abgeleiteten Bestandesstruktur zu simulieren und den IBP auch für zukünftige Zeitpunkte zu bestimmen. Konkret sollen damit folgende Fragen beantwortet werden:   i) wie ist das derzeitige Biodiversitätspotential über die Trittsteinbiotopflächen verteilt und gibt es unterrepräsentierte Indikatoren und daran geknüpfte Habitate ii) gibt es regionale Unterschiede und wenn ja, was sind die beeinflussenden Faktoren iii) wie entwickelt sich das Biodiversitätspotential in der Zukunft. Diese Ergebnisse bilden eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen auf bereits bestehenden sowie für die Etablierung neuer Trittsteinbiotopsflächen.

ConnectHabitat – Einrichtung von Trittsteinbiotopen zur Förderung der Biodiversität im Wald Waldfonds (2026–2028)

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