FEdA – Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt: angewandte Biodiversitätsforschung in Deutschland
(1) Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Abstract
Die Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) erforscht, wie man dem Verlust der Biodiversität in Deutschland erfolgreich entgegenwirken kann.
Die FEdA verfolgt hierzu einen dreigliedrigen Ansatz, indem sie:
- 1) innovative Technologien und Methoden entwickelt, um die biologische Vielfalt effizienter zu erfassen und zu beurteilen,
- 2) das Verständnis für die Ursachen, Dynamiken und Folgen von Veränderungen der Biodiversität vertieft sowie
- 3) Maßnahmen und Lösungen in enger Zusammenarbeit mit Anwender*innen entwickelt.
Gefördert vom deutschen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), umfasst die FEdA bundesweit mehr als 40 Forschungsprojekte über vier Förderrichtlinien und dem “Faktencheck Artenvielfalt”, dem ersten nationalen Biodiversitäts-Assessment für Deutschland. Seit 2020 bringen FEdA-Forschungsvorhaben innovative Lösungsansätze in politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sektoren ein und prägen damit die Biodiversitätspolitik auf kommunalen bis hin zu internationalen Ebenen. Basis für diesen Erfolg ist, dass alle FEdA-Projekte von Anfang an gemeinsam mit Partnern aus der Praxis arbeiten und einen transdisziplinären und inklusiven Ansatz verfolgen. Die Projekte werden von der FEdA Koordinierungsstelle begleitet. Sie unterstützt die Forschungsvorhaben wissenschaftlich-fachlich sowie technisch, synthetisiert und kommuniziert Ergebnisse.
Anhand von Projektbeispielen möchten wir zeigen, wie transdisziplinäre Zusammenarbeit in der Biodiversitätsforschung gelingen kann, welche Hürden überwunden werden müssen, sowie welche Entwicklungen es in der Biodiversitätsforschung und angrenzenden Feldern geben muss.
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