Vid Švara

WS 27.103

Biodiversitätsmonitoring des Alpinraums mittels eDNA

Session status: Accepted
Content last updated: 2026-05-22 16:31:15
Online available since: 2026-05-22 16:28:55

Details

  • Full Title

    Biodiversitätsmonitoring des Alpinraums mittels eDNA – zuverlässige Methodenanwendung für regelmäßige Habitatbeobachtung
  • Scheduled

    TBA
    TBA
  • Chair

    Švara, Vid
  • Co-chair(s)

    Thalinger, Bettina
  • Thematic Focus

    alpine Lebensräume, Boden, Forschung, Gewässer, Monitoring, Neue Methoden
  • Keywords

    eDNA, Anwendung, Biodiversität, Harmonisierung

Abstract/Description

The content was (partly) adapted by AI

Der Workshop zur Rolle von eDNA bei der praktischen Implementierung im Wandel des Alpinraums bietet einen kompakten Überblick über aktuelle Anwendungen und ersucht die Harmonisierung der Methodenanwendung in Österreich. Er stellt laufende Bemühungen in Österreich und EU zu eDNA‑Analyse‑Workflows, Dateninterpretation und Anwendung dar und zielt darauf ab, den State of the Art abzubilden sowie Anwenderinnen mehr Verlässlichkeit für Projekte in Österreich und darüber hinaus zu ermöglichen. Nach einer kurzen Einordnung zu Pilotprojekten, nationalen Programmen und europäischen Methodenspezifikationen werden in vier moderierten Gruppen der Reifegrad und Einsatznutzen für regelmäßiges Monitoring ausgelotet: (1) Beprobung – welche Probenarten und Strategien Nachweissicherheit bieten, wo Standards existieren und was noch fehlt; (2) Laboranalyse – Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen, Transparenz und Kommunikationsstandards; (3) Metabarkodierung mit Bioinformatik – geeignete Analyse‑Pipelines, Standard‑Datenformate, Stand und Lücken von Referenzdatenbanken sowie notwendige Qualitätskontrollen und Reporting; (4) Datenverwendung – praxisnahe Interpretation von eDNA‑Befunden für vorgesehene konkrete Regeln zur Kombination und Abgleich mit konventionellen Datenquellen, als auch in den Managementprozessen. Das Ziel des Workshops ist, Anwender:innen, Interessierte und Expert:innen konsensorientiert zusammenzubringen, um zu klären, welche Anwendungsfälle eDNA‑Monitoring im Alpenraum heute zuverlässig abdeckt und welche methodischen, datenbezogenen und governance‑bezogenen Lücken vorrangig geschlossen werden müssen. Konkrete nächste Schritte werden diskutiert, damit eDNA‑Analysen sicher, vergleichbar und belastbar in alpine Entscheidungs‑ und Managementprozesse integriert werden können. Das Ergebnis des Workshops soll ein kompaktes Positionspapier sein.

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