Kompetenzaufbau im Bereich der biologischen Vielfalt: Erkenntnisse aus drei praxisorientierten Studiengängen

Assigned Session: Bildung für Biodiversität
Abstract ID: 3.66
| Pending
| TBA
| TBA
Wiegele, E. (1)
Fraueneder, S. (1)
(1) CU - Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten, Europastraße 4, 9524 Villach, Austria
How to cite: Wiegele, E.; Fraueneder, S.: Kompetenzaufbau im Bereich der biologischen Vielfalt: Erkenntnisse aus drei praxisorientierten Studiengängen, #TDB27-3.66
Categories: No categories defined
Keywords: Bildung, komplexe Probleme, Kompetenzentwicklung, Naturschutz, nachhaltige Entwicklung
Categories: No categories defined
Keywords: Bildung, komplexe Probleme, Kompetenzentwicklung, Naturschutz, nachhaltige Entwicklung
Abstract
The content was (partly) adapted by AI
[e2pdf-download id="7"]
Download
Download
Content (partly) adapted by AI

Biodiversitätsschutz und nachhaltige Entwicklung stellen Fachkräfte zunehmend vor komplexe Herausforderungen, in denen ökologische, technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen miteinander verbunden sind. Solche Situationen können als „wicked problems“ (Rittel & Webber, 1973)   verstanden werden: Es gibt häufig kein eindeutiges Problemverständnis oder Lösungswege, unterschiedliche Wissensbestände und Perspektiven stehen einander gegenüber und Entscheidungen erfordern den Umgang mit Unsicherheit, Zielkonflikten und unterschiedlichen Interessen.

Vor diesem Hintergrund stellt der Beitrag die Frage, wie Bildung dazu beitragen kann, Menschen für die Bearbeitung solcher komplexen Herausforderungen zu befähigen. Anhand von drei unterschiedlichen Lehrgängen der CU Kärnten – Naturschutzfachkraft, Green Transition Engineering und Management of Conservation Areas – wird betrachtet, wie Handlungskompetenzen für Biodiversitätsschutz und nachhaltige Entwicklung in unterschiedlichen Bildungs- und Anwendungskontexten aufgebaut werden können.

Die drei Lehrgänge dienen dabei als Beispiele für unterschiedliche Zugänge: von der praktischen Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen über die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Management und Governance von Schutzgebieten bis hin zur Verbindung von Technik, Ökologie und gesellschaftlicher Transformation. Gemeinsam ist ihnen die Verbindung von wissenschaftlichem Wissen mit konkreten Fragestellungen aus der Praxis. Lernen findet dabei nicht ausschließlich über die Vermittlung von Fachwissen statt, sondern auch über Projektarbeit, praktische Anwendung, den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und die Auseinandersetzung mit realen Entscheidungssituationen.

Der Beitrag zeigt, welche Rolle angewandte Hochschulbildung bei der Entwicklung von Kompetenzen für den Biodiversitätsschutz spielen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, mit Unsicherheit und Zielkonflikten umzugehen und wissenschaftliches Wissen in unterschiedlichen Praxisfeldern handlungsorientiert einzusetzen.

We are processing your request… Just a few seconds — thanks for your patience… Almost done — preparing everything for you… Huuuh… this seems to be a difficult thing 🤔 I’m not sure if I can manage this right now… Please refresh the page — I think something went wrong.
If this happens again, please get in touch with us.