Fledermausguano als ergänzende Datenquelle für das Stechmücken-Monitoring in Österreich

Abstract ID: 3.75
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Milchram, M. (1)
Reiter, G. (1); Führer, H.-P. (3); and Edwin, K. (2)
(1) Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich, Fritz Störk Straße 13, 4060 Leonding, Austria
(2) Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Kinderspitalgasse 15, 1090 Vienna Austria
(3) Institut für Parasitologie, Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Austria
How to cite: Milchram, M.; Reiter, G.; Führer, H.-P.; and Edwin, K.: Fledermausguano als ergänzende Datenquelle für das Stechmücken-Monitoring in Österreich, #TDB27-3.75
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Keywords: Pipistrellus, Metabarcoding, Monitoring, Neobiota
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Fledermäuse der Gattung Pipistrellus sind wichtige Jäger von Stechmücken (Culicidae), die als bedeutende Überträger von human- und veterinärmedizinisch relevanten Krankheitserregern gelten. In den letzten Jahren haben sich Populationen zugewanderter Arten wie der Asiatischen Buschmücke (Aedes japonicus) und der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) in Österreich etabliert. Vor diesem Hintergrund führen die AGES und die Veterinärmedizinische Universität Wien an über 30 Standorten ein kontinuierliches Stechmückenmonitoring mithilfe von Ovitraps und CO2-Fallen durch. Obwohl dieses Monitoring punktuell gute Einblicke in die lokale Stechmückenfauna gewährt, ist der Lockradius der Fallen auf wenige Meter beschränkt. Da Fledermäuse jedoch sehr mobil sind und pro Nacht eine große Anzahl an Insekten erbeuten, stellte sich die Frage, ob ihr Guano als ergänzende Informationsquelle für das Vorkommen von Stechmücken dienen kann. Um dies zu überprüfen, untersuchten wir den Guano von Pipistrellus-Arten mittels Metabarcoding an vier Standorten in der Nähe von Monitoringstationen der AGES/VetMed und verglichen die darin nachgewiesenen Stechmückenarten mit den Fallenfängen.

 

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