Der Einfluss von Pionierlandwirtschaft auf das Bodenmikrobiom

Abstract ID: 3.172
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Jäggle, J. (1)
Wellinger, L. (2); Bernadini, L. G. (1); Weinrich, F. (1,2); Bruhn, N. (1,2); Smit, E. (2,3); Schneider, M. (1); Rosinger, C. (2); Tanner, M. (1,2); Bodner, G. (2); and Keiblinger, K. (1)
(1) Institut für Bodenforschung, BOKU, Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien, Österreich
(2) Institut für Pflanzenbau, BOKU, Konrad Lorenz-Straße 24, 3430 Tulln an der Donau, Österreich
(3) Institut für Geomatik, BOKU, Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien, Österreich
How to cite: Jäggle, J.; Wellinger, L.; Bernadini, L. G.; Weinrich, F.; Bruhn, N.; Smit, E.; Schneider, M.; Rosinger, C.; Tanner, M.; Bodner, G.; and Keiblinger, K.: Der Einfluss von Pionierlandwirtschaft auf das Bodenmikrobiom, #TDB27-3.172
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Keywords: Pionierlandwirtschaft, Regenerative Landwirtschaft, Bodengesundheit, mikrobielle Gemeinschaften
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Abstract
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Landwirt*innen stehen derzeit vor der Herausforderung, die Produktivität unter sich verändernden und weniger vorhersehbaren klimatischen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Ein diverses Bodenmikrobiom könnte eine wichtige Rolle dabei spielen, die Bodenfunktionen bei schwierigen klimatischen Bedingungen, wie etwa starker Trockenheit, zu unterstützen. Dadurch könnte auch die Pflanzengesundheit, sowie die allgemeine Produktivität gefördert werden.

Im Rahmen einer groß angelegten Studie in Österreich untersuchen wir die mikrobiellen Bodengemeinschaften an etwa 100 landwirtschaftlichen Standorten in sechs österreichischen Bundesländern. An jedem Standort werden drei unterschiedliche Bewirtschaftungs- bzw. Referenzsysteme verglichen: ein Pionier-Bewirtschaftungssystem, ein System unter guter ackerbaulicher Praxis und eine natürliche Referenzfläche. Die Probenahme erfolgte in den Jahren 2024 und 2025. Aufgrund der breiten räumlichen Abdeckung können mikrobieller Muster in unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen und unter verschiedenen Umweltbedingungen beschrieben werden.

Unser primäres Ziel ist es zu untersuchen, ob und wie stark sich die verschiedenen Bewirtschaftungs- und Referenzsysteme voneinander unterscheiden und ob sich sich Unterschiede in der mikrobiellen Diversität und Zusammensetzung zeigen, die möglicherweise mit einer höheren ökologischen Anpassungsfähigkeit verbunden sind. Ebenso wollen wir mikrobielle Merkmale identifizieren, die zur Aufrechterhaltung von Bodenfunktionen und landwirtschaftlicher Produktivität unter zunehmendem Umweltstress beitragen könnten.



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