Die Diversität von Fluginsekten an alpinen Standorten im Jahresverlauf basierend auf Metabarcodingdaten von Malaisefallen
(2) Universität Innsbruck, Institut für Zoologie, Forschungsbereich für Angewandte Tierökologie, Technikerstr. 25, 6020 Innsbruck, Österreich
(3) BOKU University, Institut für Integrative Naturschutzforschung (INF), Gregor-Mendel-Straße 33, 1180 Wien, Österreich
(4) Universität Salzburg, Fachbereich Umwelt & Biodiversität, Hellbrunnerstrasse 34, 5020 Salzburg, Österreich
(5) Universität Wien, Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, Rennweg 14, 1030 Wien, Österreich
(6) Naturhistorisches Museum Wien, ABOL Koordination, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich
(7) WasserCluster Lunz, TRIDENT – Applied Biodiversity Research & Molecular Ecology, Dr. Carl Kupelwieser Promenade 5, 3293 Lunz am See, Österreich
Abstract
Effizientes und informatives Biodiversitätsmonitoring zur frühzeitigen Erkennung von Änderungen der Artenvielfalt ist essentiell, um dem fortschreitenden Artenrückgang entgegenwirken und die Wirksamkeit von gesetzten Maßnahmen evaluieren zu können. Das Ziel des Konsortialprojekts GeMonA+, das unter der Mitwirkung von 6 österreichischen Universitäten (Univ. Graz (Lead), Innsbruck, Salzburg, Wien, BOKU und Vetmed), dem Naturhistorischen Museum Wien (ABOL), sowie mehreren Nationalparks bzw. Schutzgebieten abgewickelt wurde, war es ein effizientes und skalierbares Monitoringkonzept auf Basis molekulargenetischer Methoden zu entwickeln. Als proof-of-concept wurde unter anderem die Diversität von Fluginsekten an 4 alpinen Standorten über 2 Jahre (2023 und 2024) mittels Malaisefallen beprobt (2 mal pro Monat; >140 Proben) und via Metabarcoding charakterisiert. Wir zeigen erste vergleichende Ergebnisse zu Artenzusammensetzungen und deren Entwicklung im Jahresverlauf.
If this happens again, please get in touch with us.